23 Sep 11

Auf der F8 Konferenz hat Marc Zuckerberg die Zukunft von Facebook erläutert. Zum einen Macht es mir Angst, was alles gespeichert werden soll, wie sich der Newsstream zusammensetzen wird, und welche Meldungen automatisiert gepostet werden sollen. Angst habe ich in diesem Moment vor dem Kontrollverlust über meine Daten. Facebook scheint sich Mühe zu geben, oder besser, gibt dem Nutzer das Gefühl, Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten. Aber in dem einen Moment, in dem ich Medien, Inhalte oder Statusupdates veröffentliche, hab ich die Hoheit über diese bereits verloren. Auf der anderen Seite genieße ich die Funktionalitäten von Facebook so sehr, dass ich dem Netzwerk nicht den Rücken zukehren möchte.

Inspiriert und gewarnt wurde ich durch den Comic von Steve ‘Paynie’ Payne, der sehr schön verdeutlicht, dass wir keine Nutzer von Facebook sind, sondern das Produkt des Unternehmens. Denn als globale und lebenslange Datenfarm, in die sich Facebook weiterentwickeln wird, werden wir zunehmend gläserne Objekte und somit zu „kostenlosen“ Helfern (gewollt oder ungewollt) anderer Unternehmen. Forschung und Entwicklung, Trendstudien, Meinungsumfragen und effiziente Werbung wurden bislang teuer bezahlt. Als moderne Sklaven machen wir dies kostenlos nur für ein kleinen Funken von (vorgegaukelter) Aufmerksamkeit.

Ich bin sehr gespannt, wie die Nutzer die neuen, kommenden Funktionalitäten aufnehmen werden, die von Hernn Zuckerberg auf der F8 Konferenz bekannt gegeben wurden. Ich finde die neuen Änderungen bislang sehr unübersichtlich und auch viel zu viel. Bei dem Wust an Daten kann die Übersichtlichkeit schon mal leiden. Daher bin ich gespannt, ob sich Nutzer evtl. erschlagen fühlen und früher oder später sich in sauberere Umgebungen zurück ziehen werden.

Facebook-and-you

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